For Adults only: Rotweinkuchen

Herbstzeit ist bei mir in der Region Weinzeit – naja, mir egal, denn ich mag keinen Wein. Allerdings verwende ich ihn hin und wieder zum Kochen und nun habe ich erstmals in meinem Leben einen Rotweinkuchen gebacken. Als Vorlage hatte ich nur unvegane Rezepte und die vielen Eier im Teig machten mir Sorgen, aber die waren offensichtlich unbegründet, denn der Kuchen ist super geworden, finden meine Mitmenschen. Ja, er ist sehr saftig, hat eine Schoko-Nuss-Note und ist nicht sehr süß, das gefällt mir auch. Aber man schmeckt eben auch etwas den Rotwein und deshalb ist er trotz aller Vorzüge nicht mein Lieblingskuchen.

Da meine „Versuchspersonen“ – vor allem meine SEHR kritischen Großeltern – jedoch hin und weg von dem Kuchen waren, poste ich das Rezept nun dennoch, denn die extrem einfache Zubereitung und die saftig-weiche Konsistenz sind wirklich toll, was bei veganen Rührkuchen ja nicht immer der Fall ist, wenn man sie mit dem unveganen Pendant vergleicht, das meist fünf Eier (oder mehr) verlangt.

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Rotweinkuchen

Die Zutaten für eine Gugelhupfform:

  • etwas Alsan für die Form
  • 250 g Mehl (ich habe Weizen- und Dinkelmehl gemischt)
  • 190 g Rohrohrzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Päckchen Weinstein-Backpulver
  • 1 gehäufter EL Kakaopulver
  • 40 g gemahlene Haselnüsse (oder Mandeln)
  • 1 1/2 EL Kartoffelmehl (alternativ Maisstärke – schmeckt aber in Kuchen manchmal unangenehm durch)
  • 1 1/2  EL Tapiokastärke (alternativ Maisstärke)
  • 1 EL geschrotete Leinsamen (auch hier alternativ Stärke, jedoch leidet dann vermutlich die Konsistenz)
  • 140 ml Wasser
  • 170 ml neutrales Öl
  • 150 ml veganen Rotwein
  • 150 g klein gehackte Bitterschokolade (ich nahm Schokoraspel und Schokotropfen)
  • ggf. Puderzucker zum Bestäuben

Die denkbar einfache Zubereitung:

Gugelhupfform fetten, Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem geschmeidigen Teig rühren. Die Konsistenz ist perfekt, wenn der Teig locker reißend vom Rührbesen herunterfällt. Ist er zu fest, noch etwas Flüssigkeit unterrühren (Rotwein oder Öl). Teig in die Gugelhupfform füllen und ca. 45 Minuten backen (schaut nach 40 Minuten mal rein, um zu sehen, wie weit der Kuchen ist). Stäbchenprobe machen – wenn noch Teig am Stäbchen klebt, den Kuchen noch ein paar Minuten länger backen.

Kuchen in der Form sofort auf ein Kuchengitter stürzen und ein feuchtes Tuch drüber legen (ein Spüllappen tut’s auch). Nach fünf Minuten die Form vorsichtig vom Kuchen abziehen. Komplett auskühlen lassen. Ggf. könnt ihr den Kuchen dann noch mit Puderzucker bestäuben.

Fertig.

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5 Gedanken zu “For Adults only: Rotweinkuchen

  1. Ja, mittlerweile habe ich meine Art, viele Eier zu ersetzen in der Mischung verschiedener Stärken/Mehle + Lein- oder Chiasamen gefunden. Ich finde viele Ei-Ersatzstoffe geschmacklich einfach nicht befriedigend und oft wird Kuchen dann sehr trocken. Und meine Mischung ist dazu sehr günstig (wenn man Leinsamen statt Chia nimmt) und bei mir immer vorrätig.
    Aber es ist trotzdem jedes Mal bei neuen Rezepten spannend, ob es klappt und meinen Vorstellungen entspricht 🙂

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