Getestet und für lecker befunden: den eigenständigen Geburtstagskuchen von Mihl

Ich plane eine Serie von Blogeinträgen, in denen ich darüber berichte, was ich in letzter Zeit aus anderen Foodblogs nachgebacken oder nachgekocht und für lecker befunden habe.

Den Anfang macht ein toller Kuchen von Mihls Blog Seitan Is My Motor. Mihls Tochter wurde vor kurzem drei Jahre alt und ist nun ein stolzes Kindergartenkind. Zu ihrem Geburtstag kreierte Mihl deshalb einen eigenständigen Geburtstagskuchen.

Heute habe ich also ihren Kuchen nachgebacken und es hat super funktioniert:

DSCN1761

Eigenständiger Geburtstagskuchen

Die Mengenangaben passen perfekt. Die Backzeit habe ich etwas verkürzt, da die Stäbchenprobe nach 50 Minuten bereits anzeigte, dass der Kuchen gar ist. Ich stürzte den Kuchen sofort in der Form auf ein Kuchengitter und konnte die Form direkt vom Kuchen abziehen. Mihl schreibt in ihrem Beitrag, dass es bei ihr nicht so einfach war, den Kuchen aus der Form zu bekommen, bei mir hingegen flutschte der Kuchen buchstäblich aus der Form. Woran das liegt, weiß ich natürlich nicht, aber für mich kommen zwei Aspekte in Betracht: zum einen ist meine Gugelhupf-Form vermutlich aus Eisen (sie ist sehr schwer) und älter als ich selbst. Zum anderen habe ich die Form mit Alsan eingefettet. Mihl hat sich vor einiger Zeit dafür entschieden, Öl und Kokosfett anstelle von Margarine zu verwenden und entsprechend auf Kokosfett zum Einfetten der Form zurückgegriffen. Ob das einen Unterschied macht, weiß ich nicht, aber wenn ich diesen Kuchen mal wieder backe – was ich definitiv tun werde – teste ich es, indem ich meine Form auch mit Kokosfett einfette.

Mihls Kuchen bekommt im Originalrezept einen doppelten Schokoguss mit weißer und dunkler Schokolade. Da ich keine weiße vegane Schokolade vorrätig hatte und hier in der Nähe auch keine bekomme, schmolz ich für den Guss 50 g Nougat und 100 g Bitter-Schokolade zusammen im Wasserbad. Der Guss ist sehr lecker geworden auch wenn er im Gegensatz zum Originalguss natürlich langweilig aussieht.

Nun aber zum Wichtigsten: wie schmeckt der Kuchen? In einem Wort: hammergeil. Er ist saftig, fluffig und trotzdem etwas fest, nicht zu süß, krümelt kaum und hat ein feines Kakao-Aroma. Er harmoniert super mit der Schoko-Nougat-Glasur. Meine Testesser – acht Omnis und zwar meine kritische Verwandtschaft – waren allesamt sehr zufrieden und voller Lob. Der Kommentar meiner Oma: „Der Kuchen ist ja herrlich saftig, meiner wurde früher oft sehr trocken.“ sagt alles :-). Der Kuchen ist übrigens jetzt – drei Stunden nach dem Anschneiden – bereits aufgegessen (ein Stück habe ich mir für morgen aufgehoben).

Liebe Mihl, herzlichen Dank für dein Einverständnis, dass ich meine Getestet-Serie mit deinem Rezept beginnen durfte. Dein Kuchen ist der Hammer! Er ist definitiv nicht nur ein Kuchen für Kinder – er macht alle Altersklassen glücklich 😀

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2 Gedanken zu “Getestet und für lecker befunden: den eigenständigen Geburtstagskuchen von Mihl

  1. Vielen Dank für den ausführlichen Test, Du wärst eine super Rezepte-Testerin! Und wenn sogar Deine Oma den Kuchen lobt, fühle ich mich sehr geschmeichelt!

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